Rauhnacht-Träume

Dieses Jahr waren die Träume und Empfindungen zwar schon den ganzen Dezember über intensiver, aber der erste "andere" Traum kam vom 25. zum 26.12. ... das passt insofern zu den Überlieferungen, als die Rauhnächte am 06.01. (Heilige Drei Könige) zu Ende sein sollen - das wären dann ja genau 12 Nächte =) für jeden Monat einen.

Januar 2010   (Nacht vom 25.12. zum 26.12.2009)

Eine Frau kommt zu mir in die Praxis. Sie möchte eine Gesichtsbehandlung. Untersuchen, wie es aus meiner Sicht sinnvoll wäre und ihr eine für sie passende Therapie vorschlagen darf ich ihr nicht. Sie hat ganz klare Vorstellungen und ich soll einfach nur machen, was sie sagt. Komischerweise findet die ganze Behandlung draußen unter freiem Himmel vor einem Haus statt. Als wir fertig sind, schaut sie sich das Ergebnis gar nicht an, sondern fragt nur, was es kostet und ich überlege kurz, ob ich fragen sollte, was sie sonst bezahlt? Aber da ich keine Kosmetikerin bin, sollte ich bei meinen Preisen bleiben. Trotzdem schwanke ich zwischen viel zu geringen 14,20 oder 18,80 Euro. Der Frau ist das alles egal. Sie plappert weiter und verlangt ein paar Visitenkarten. Schließlich müsse sie ja, wenn sie mich empfehlen will, weil sie nach mir gefragt wird, etwas in der Hand haben und im Übrigen könne sie sich die gleiche Behandlung auch für ihre Beine vorstellen. ich will ihr gerade etwas vorschlagen, oder ihre Beine mal ansehen, aber das lässt sie nicht zu und erinnert mich an Flyer oder Visitenkarten, während sie ihre Tasche zusammenpackt. Ich gehe ins Haus. In dem Zimmer, wo der Schreibtisch steht kann ich die Karten nicht gleich finden. Aber es sitzt schon eine Mutter mit ihrer erwachsenen Tochter dort und wartet auf mich. Also werde ich die schriftliche Rechnung für diese Frau erst die nächsten Tage fertig bekommen. Ich bitte Mutter und Tochter kurz um Geduld, gebe der eiligen Frau Flyer und Karten und verabschiede sie, während ich überlege, wie man mit Sesam auf einen Rechnungsbetrag von 14,20 kommen kann. XXX Max spricht im Homöopathiunterricht über Probleme eines Mannes beim Wasserlassen. Als die Mädchen kichern, schlägt er der kleinsten von uns vor, dass sie mal versuchen solle mit dem kleinen Finger bis zur entsprechenden Stelle der Harnröhre zu kommen...

Februar 2010   (Nacht vom 26.12. zum 27.12.2009)
Ich nehme mir ein frisches Paar Kontaktlinsen und setze sie ein. Nach kurzer Zeit sind meine Augen so trocken und brennen so sehr, dass ich sie wieder rausnehmen muss. Dabei beobachtet mich der Mann (?) und fragt, warum ich nicht einfach mal ein frisches Paar nehme. Ich antworte geduldig, dass dies ja ein frisches Paar ist und ich nur einfach so müde bin und trockene Augen habe, dass es eben heut nur mit Brille geht. XXX Ich habe im halbwachen Zustand eine Vision davon, dass auch die Zehennägel an meinem linken Fuß wieder heil sind - so wie inzwischen am rechten Fuß. Außerdem sehe ich die Zusammenhänge zwischen Bauchkrämpfen und dem, was einem im RL schwer verdaulich ist, oder einen immer wieder (Bauch)krank macht.


März 2010   (Nacht vom 27.12. zum 28.12.2009)
Wie zum Geier kürzt sich der Naturschutzbund ab? Jetzt würd ich da vielleicht beigetreten und hab gar keinen Plan von nix ... NaSchuBu? NaTuSchuBu? NSB? Warum nicht einfach Worldwide Found for Nature? Die Deutschen sind so bürokratisch und ich komme einfach nicht drauf, wie man es abkürzt und schreibt.... Aber wenn ein Mann sich für die Natur engagiert: das finde ich großartig (solange er kein Fanatiker ist) und darum lege ich jetzt einfach mal die drei Prospekte in meiner Praxis aus. Zweimal war schon, das dritte Mal steht bevor (von was? Über das Grübeln werde ich wach) XXX


April 2010   (Nacht vom 28.12. zum 29.12.2009)
In einer Einfamilienhaussiedlung...wir sind vor einem der Häuser in der Auffahrt und meine "Lehrerin/Anlernerin" will mir etwas furchtbar Umständliches zur Kundenakquise zeigen. Ich verstehe gar nicht, wie man etwas so Einfaches und Natürliches so verkomplizieren kann und frage sie "warum machen wir es nicht einfach so?" und laufe vor ihren Augen auf einem Schwebebalken rüber zum anderen Ende. Das geht viel viel besser! Sie ist sprachlos, aber ich weiß nicht ob positiv überrascht oder knurrig, weil das Küken schlauer als die Henne ist. Ist mir aber egal. XXX Zwei Tuben PanthenolSalbe sind leer. Ich sollte neue kaufen. XXX Irgendwas mit (m)einer Uhr


Mai 2010   (Nacht vom 29.12. zum 30.12.2009)
Wir sitzen in einem Klassenzimmer meiner ehemaligen Schule. Neben mir "die Kleine" aus unserer Essenrunde. Zu der Schulungsmaßnahme sind nur ein paar Leute gewesen. Vielleicht 5 oder 8. Wir packen gerade ein und ich schaue aus dem Fenster - in die Richtung, wo früher der kleine Wald mit dem Schulberg war. Die Kleine stellt sich zu mir und schaut mit raus. Wir unterhalten uns über den nächsten Unterricht und darum wie es früher (hier) war (Schulberg/Wald etc) XXX Ich beklage mich, dass ich heute ganz schreckliche Haare habe. Mein Gegenüber dementiert und ich gehe zum Spiegel,um das Gegenteil zu beweisen. Mein Haar ist zu lang und fällt strähnig auf meine Schultern. Ich beginne, es zu bürsten und dabei fällt mir auf, dass ich hübsch bin. Ich bin regelrecht überrascht und nach einer Weile des Bürstens sehen auch meine Haare total toll aus, fallen in weichen Locken auf meine Schultern. Ein Büschel Haare hängt in der Bürste, aber das tut dem tollen Aussehen keinen Abbruch. Wow! Ich gefalle mir und strahle mich selbst im Spiegel an.


Juni 2010   (Nacht vom 30.12. zum 31.12.2009)
Ich ziehe mich hübsch an. Trage eine meiner geliebten Manschettenblusen. Als ich die Manschettenknöpfe nehemn will fällt mir einer in die Hand, den ich gar nicht kenne. Er ist sehr groß. Fast 3 x 4 cm, aus mattglänzendem Edelstahl und ich kenne ihn gar nicht. Muss aber wohl irgendwie meiner sein, wenn er hier zwischen meinem Schmuck liegt. Ich sollte ihn, dem Mann zeigen. Das interessiert ihn bestimmt, denn der Knopf hat einen ganz besonderen Schließmechanismus. Sowas hab ich noch nicht gesehen. XXX In dem riesigen runden Theatersaal mit roten Samtsitzen und Riesenkronleuchtern sitzen wir ganz oben links. Neben mir die Kleine. (Ich bin mir sogar im Traum bewusst, dass sie jetzt schon das zweite Mal in meinen Träumen auftaucht, wo sie im RL eher eine andere Rolle für mich spielt. Komisch. Außerdem überlege ich im Traum, ob diese Situation hier auf das LBS-Betriebsfest hindeutet, aber das war alle anderen Jahre im September und nicht im Juni!)Aber egal, was mit meinen Träumen los ist und warum ich im Traum real denken kann: ich muss aufs Klo und es ist gerade Pause. Da ich sooo nötig muss, dass gleich ein paar Tropfen deneben gehen könnten, werde ich mich wohl auf den Weg machen müssen. Unten im Theatersaal sehe ich Wladimir Klitschko mit unserem Pressechef zum Saalausgang gehen. Ein interessanter Mensch. Sicher ist er hier, weil der für die LBS in Sachen Motivation und Erfolg die Mitarbeiter einheizen soll. Ob der der Pressechef mich mit ihm bekannt machen kann? Und ob Wladimir Klitschko auch als Mann sympathisch und interessant ist? Was für mich? Ich müsste die beiden treffen können auf meinem Weg zum Klo. Im schmalen Treppenhaus kommen mir lauter LBS-MAinnen entgegen. Auf den Klos muss die Hölle los sein. Mist! Also werd ich gleich bis ins UG gehen, um schnell an ein freies Klo zu kommen. Das bedeutet einen 3 Minuten längeren Weg, die Pause ist gleich um und ich komme vielleicht zu spät zurück an den Platz?(Das ganze Theater-Szenario erinnert mich übrigens an einen Traum von vor 3-4 Jahren, aber damals war ich mit meine Familie im Kino und Herr Fisch war auch irgendwie dabei, wie immer zu spät und etwas desinteressiert. Nach diesem weiteren Gedankenexkurs innerhalb des Traums wache ich auf)


Juli 2010   (Nacht vom 31.12. zum 01.01.2010)
(Seit langem ein Traum von Chr. ... Seltsam, weil er sich nach einem unserer Klassentreffen mal so anders als in meinen beschönigten Erinnerungen dargestellt hatte, dass ich ihn sogar als Traumratgeber geext hatte ...)Er liegt neben mir im Bett und will zärtlich werden. Im Arm gehalten zu werden ist mir noch ganz recht. Aber MEHR will ich nicht. Ich will lieber mit meiner Liebe zusammen sein. Wie komm ich denn aus dieser Nummer wieder raus? Ich flüchte aufs Klo. Im Traum ist es das Badezimmer in der BK3. Ich sitze gerade, da geht die Tür auf und eine Frau schaut herein, entschuldigt sich und geht wieder. Ich kann beim Pinkeln nicht aufstehen und so kommen noch zwei weitere Störungen zustande, bevor ich hingehen und die Tür abschließen kann. Scheinbar wollen sich alle anderen Gäste auch gerade für die Nacht fertig machen und schnell ins Bad? Ich sehe, dass das Waschbecken verstopft ist, aber ich bekomme es wieder sauber und das Wasser zum abfließen. Da klopft Chr. an der Tür, ich soll zurück zu ihm ins Bett kommen. Mich wundert, dass ich wieder in so eine Situation geratn bin, in der es mir schwerfällt, zu sagen, was ich NICHT will. Noch im Traum wird mir klar, das jetzt, wo ich weiß, dass das trotz aller meiner Lernsituationen noch passieren kann, ich ja eigetlich vorbereitet bin und DOCH reagieren und NEIN sagen kann. Cool. XXX Jemandem fällt auf, dass der blaue Klodeckel lose und deswegen abgegangen ist. Er liegt nur noch lose drauf und muss ersetzt werden. Zu blöd, denn den hatte ich doch erst im November erneuert! Hat nicht viel gehalten das Ding. Könnt ich den noch zu Hellweg zurückbringen? XXX Eine getigerte Katze. Ihr Gesichtchen ist waagerecht schwarz-weiß-gestreift - sehr ungewöhnlich. Sieht aus, wie angemalt.


August 2010   (Nacht vom 01.01. zum 02.01.2010)
Ich bin in meinem Hotelzimmer gerade beim ausziehen und Duschen als die Tür aufgeht und der Hotelpage reinkommt. Er soll bitte DRAUSSEN warten, wenn ich noch nicht so weit bin. (Na geht doch, dass ich klar und deutlich formuliere, was ich will und was bitteschön nicht!) Er geht wieder raus und auf dem Flur komtm gerade der größere dickere der Hotelpagen und die beiden reden kurz zusammen über den faux pas, einen weiblichen Gast beim Duschen zu überraschen. XXX Ich fahre in Simba an der Küste entglang. Das da vorne ist der Hindenburgdamm. Da müssen wir rüber sagt mein Beifahrer. Die Überfahrt ist einbahn-geregelt durch eine Ampel. Als ich rauf fahren will, sehe ich, dass es nur zwei schmale Fahrspuren gibt: pro Autoreifen zwei 15-20-cm schmale Bohlen/Bretter mit einer 5 cm Lücke in der Mitte. Das ganze hängt in einer futuristischen Brückenkonstruktion und ist sicher 5 km lang? Wenn man einen winzigen Fahrfehler macht, stürzt man mit dem Auto etwa 5 bis 10 Meter tief ins Wasser. Ich meine unter der Wasseroberfläche Autowracks zu sehen und male mir aus, was man dort alles für versunkene Schätze finden kann. Dann mahne ich mich wieder zur Konzentration darauf, dass ich es schaffen und richtig machen will. Ich bin schon etwa zehn Meter weit auf diesen Brettern gefahren, als mein Beifahrer meint, die Ampel sei grade auf Rot umgesprungen, bevor wir raufgefahren sind. Ich halte an und fahre rückwärts wieder runter. Dass das noch gefährlicher ist, als vorwärts da lang zu fahren wird mir erst viel später auf dem Festland bewusst. Vorrangig will ich Zeit und Ruhe für so einen schwierigen Weg haben und nicht das Gefühl, dass ich mich beeilen muss, damit die Gegenseite nicht Grün bekommt, bevor ich drüben bin. Mein Beifahrer will mich beruhigen: "Hättest ruhig weiter fahren können. Die Ampelphasen sind auf soetwas ausgelegt" Aber ich fühle mich wohler mit meiner "lieber bei Grün und dann mit Ruhe rüber fahren"-Version. Auf dem Festland habe ich nach dem Wenden Not, das Auto rechtzeitig zum Stehen zu bekommen, da vor mir plötzlich eine ungesicherte Baustelle sichtbar wird. Es ist eine Baugrube mit 4 auf 6 Meter und das Ganze mindestens 3 Meter tief - da kann man ein ganzes Auto verschwinden lassen. Aber ich schaffe es, anzualten.Interessant ist an diesem Traum ist, dass ich den Hindeburgdamm real gar nicht kenne. Noch nicht mal dem Namen nach oder so. Ich war noch nie dort und hab darum heute bei wikipedia erst einmal nachgelesen, ob es ihn wirklich gibt oder er eine Traumerfindung von mir ist. Aber tatsächlich. Es gibt ihn. Er verbindet Sylt und das Festland und ist nur für Eisenbahnen. Wie sinnig! Die zwei schmalen Fahrspuren sind wie Gleise? LACH Im Wahrträumen bin ich wohl doch irgendwie gut und vielleicht sollte ich mal nach Sylt verreisen im Sommer 2010?) XXX Ich bin mit einem Mann zusammen. Seine Finger sind rauh aber nicht hart, haben das richtige Gespür für mich. Wow! Ja!


September 2010   (Nacht vom 02.01. zum 03.01.2010)
Beim Arbeiten stoße ich mit meinem Werkzeug an eine der Zeitschaltuhren, die meine Eltern installiert haben. Zum Glück geht nichts kaputt. XXX Ich packe in meinem ehemaligen Kinderzimmer in der BK3 Sachen aus meinem alten Kleiderschrank mit der Schiebetür in meine neue Fila-Mini-Sporttasche. Die wichtigsten Dinge sind schon drin, jetzt noch warme Sachen! Ich nehme einen extrem dicken roten Pullover mit Reißverschlusskagn aus dem besagten Schrank und denke noch, dass der Aussieht, wie der von meinem Bruder? Dazu ganz dicke warme Socken mit rot-weiß-schwarzem Norwegermuster. das passt, denn die Reise soll nach Norwegen gehen. In dieses wunderbare Land, welches mich so sehr beeindruckt hat letztes Jahr in Tromsö. Es wird eine Schiffsreise. Ob man da schlafen kann, wenn es so schaukelt? Vor meinem geistigen Auge sehe ich eine winzig kleine Nussschale auf dem riesigen Ozean hin- und hergeschüttelt werden und mich in einer Hängematte, die die Schiffs-Schaukel-Bewegungen ausgleicht. Jetzt fehlt nur noch meine Jacke. Die Windbraker-Jacke oder die Skijacke? Ich gehe ins Wohnzimmer, da sitzt Herr Fisch im Sessel und als er mich reinkommen sieht, erklärt er mir, dass er noch zum Einwohnermeldeamt muss, bevor es losgehen kann. Um Zeit zu sparen, schlage ich vor, dass er zum EMA fährt und ich zu ihm in die Wohnung, um uns den Frühstückskaffee zu kochen, allerdings habe ich keinen Schlüssel zu seiner Wohnung. Trotzdem wollen wir es so machen. Er fährt los, ich packe noch meine letzten Sachen, verabschiede mich für die paar Tage von meiner Familie und wache wütend auf. Warum ist Herr Fisch im September überhaupt noch da? Oder war mein Traum eine Metapher für etwas anderes? Jedenfalls würde ich mich auf das Land Norwegen mehr freuen OHNE ihn. Im Traum war das Gefühl vorrangig "dass mir das nicht gut tut in seiner Nähe zu sein. Er ist wie immer distanziert und uninteressiert an mir."... Zweite Nachthälfte:Herr Fisch kommt mir auf einem Platz entgegen. An seiner rechten Hand ein kleines Mädchen. Drei bis vier Jahre alt. Sie muss die Tochter seiner neuen Freundin sein. Komisch. Meine Kinder hat er nie angenommen - hier mimt er den Vater. Im RL würde mir das wohl wehtun, zu sehen. XXX Ich wasche meine Oma. Sie muss inzwischen Windeln tragen und ist etwas erschreckt über das frische Wasser auf der Haut. Ich rede beruhigend auf sie ein. Außer Laute gibt sie nichts von sich. Meine Mutter beobachtet mich beim Windeln wechseln und seltsamerweise lächelt sie dabei. Wenn die Oma im September noch bei uns ist, stehen uns wohl schwierige Zeiten ins Haus.

Mein Aura-Soma-Reading für das Jahr 2010:
1. Flasche: (Lebens)Aufgabe/Ziel - meine Wahl: 81
2. Flasche: Schwierigkeiten und was kommt, wenn man sie überwindet - meine Wahl: 53
3. Flasche: Wie weit man bisher schon gekommen ist - meine Wahl: 62
4. Flasche: Zukunftsperspektiven - meine Wahl: 87


Oktober 2010   (Nacht vom 03.01. zum 04.01.2010)
Diese Nacht war eher eine (schamanische?) Reise als "Schlafen und Träumen"
Ich war bei Tahca Ushte (Lame Deer) und sagte ihm , dass ich Medizinmann werden will. Ich spreche mit der Natur, verstehe ihre wortlose Sprache und es ist mir ein großes Anliegen, MIT der Natur statt gegen sie zu leben. So wie es ein Indianer oder Medizinmann auch leben möchte. Ich habe durch mein Leben, so wie es ablief sehr viel gelernt und traue mir zu, die Dinge als Gesamtes zu verstehen, noch mehr zu lernen und mein Wissen auch anderen übermitteln zu können. Ich möchte die Welt ein bisschen besser machen, indem ich in den Herzen meiner Zuhörer etwas bewege, das Samenkorn lege ,damit sie bei sich anfangen, auf ihre eigene Natur zu hören. Und wer seine eigene Natur hören lernt, der lernt auch die äußere Natur verstehen und achten und wird sein Verhalten ändern und wenn viele Menschen beginnen, ihr Verhalten zu ändern, dann bewegen sie am Ende gemeinsam etwas Großes. Vielleicht kann Mutter Natur auf diese Weise gerettet werden. Ich will es unbedingt versuchen, auch wenn es so riesig klingt. Dafür bin ich auf der Welt. ich reise nicht zu einem großen schwarzen Loch, um mich hinein zu stürzen. Nein. Ich habe ein Ziel. Darum bin ich Heilpraktikerin geworden.
Tahca Ushte lächelt: "Du möchtest viel bewegen. Nicht nur Dich selbst" (Er spielt darauf an, dass ich vor lauter Energie so viel gestikuliert und gemimt habe beim Sprechen) Ich muss lachen - so wie er das sagt wird mir auch lar, dass ich nicht weniger auf dieser Welt brauchen kann, als Dinge, Situationen oder Menschen, die mich fesseln, aufhalten, behndern oder stagnieren lassen. Sofort fällt mir Herr Fisch ein und dass ich nicht will, dass er nochmal einmal jemals in meinem Leben auftaucht, um mir neue Geschichten zu erzählen. Tahca Ushte lächelt wieder und sagt, es gibt einen einfachen Weg. Ich weiß, was er meint.
Ins Dai Komio und die anderen Reiki-Symbole gehüllt bitte ich meine Ahnen und Luc um Hilfe. Meine verstorbene Oma, mein HP-Großvater und noch andere, die ich nicht namentlich benennen kann gesellen sich zu mir, um mich zu unterstützen. Luc gibt mir seine Stärken, indem ich seinen Teil seiner Persönlichkeit, den ich in mir trage klar zu spüren bekomme und ein Wolfsfell tragen darf. Ich trage es wie einen offenen Umhang mit Kapuze, den Kopf des toten Wolfs auf meinem. Außerdem habe ich den Stock eines Medizinmannes bei mir. Er ist so groß wie ich und etwa faustdick. Anders als in den Drachengeschichten ist das fortbewegen hier mit Energieaufwand verbunden. Es reicht nicht, alles nur zu denken und schon ist es geschehen. Hier ist ein Weg ein Weg und benötigt Zeit und Kraft. Verschoben zwar - aber eben deutlich nicht OHNE Aufwand. Wir gehen zu meiner Grenze. Da wo die Prärie vor meinen Füßen aufhört und übergangslos zum Wohnzimmer von Herrn Fisch wird. Ich bitte sein höheres Selbst, mit mir zu sprechen und werde erhört. Erschrocken springt Herr Fisch vom Halbschlaf auf seiner Couch hoch und steht mit vis á vis auf einen Meter Entfernung. Er in seinem Wohnzimmer, ich auf fester aber staubiger Erde mit wenigen Gräsern darin. Ich stampfte den Stab einmal auf die Erde zu meinen Füßen und sprach mit erstaunlich fester Stimme: "Ich danke Dir dafür, dass ich durch Dich lernen durfte, wie wichtig es ist, auf sich selbst zu achten, sich selbst treu zu bleiben. Ich lernte durch Mangel auch, wie sehr ich mir wünche, geliebt zu werden und es nciht an mir liegt, wenn ich nicht geliebt werde... (Erinnert das jemanden an mein Aura-Soma-Reading von gestern? Mich auch!) ... ich danke Dir auch, dass Du dreimal zu mir zurückgekommen bist, als ich es noch nicht zu Ende gelernt hatte. Aber: Jetzt brauche und wünsche ich keine weiteren Lern-Lektionen mehr von Dir. Bitte bleb auf deiner Seite dieser Grenze" und ich zog mit dem Stab eine Linie auf der Grenze von Prärie und Teppichboden. Er setzte an, um etwas zu erwidern, mir etwas zu bedenken zu geben, aber ich hob die Hand und fragte sehr gebieterisch: "Hast Du mich verstanden?" Er sagte kleinlaut "Ja, aber...". Ich wollte sein "aber" nicht hören, denn so hatte immer alles begonnen und schnitt ihm abermals mit Handbewegung und Frage das Wort ab. Insgesamt wohl dreimal. Bis er tief Luft holte und laut und fest "Ja" sagte.
Dann sollst Du jetzt noch etwas wissen: "Der Brief, den Du vorhattest mir zu schreiben. Heb ihn Dir auf. Dort in deiner Schublade, aber schick ihn mir nicht. Und das Zweite ist, dass ich eine junge Frau mit einem kleinen Mädchen sah. Du liebtest das Mädchen und sicher auch die Frau dazu. Nutze diese Chance, um etwas Neues zu lernen, glücklich zu werden und die Vergnagenheit zu verabschieden. Ich wünsche Dir alles Glück der Welt dabei.
Ich drehte auf dem Absatz um und ging. Hinter mir in der Linie, die die Grenze ist, sammelten sich vom Wind bereits die ersten Samen einer Pflanze, welche mal eine Hecke werden würde. Tahca Ushte lachte neben mir und bemerkte "Ein Zwiegespräch war das nicht. Eher eine Art Befehl." Ich war gar nicht verlegen, als ich antwortete "Es musste genau so sein" Jetzt bin ich erleichtert. Zielstrebig humpelte ich gefolgt von den anderen zurück zu dem Ort, von dem wir aufgebrochen waren.
Jemand fragte, warum ich humpele? Ich war selbst verwundert. Komisch. Vorhin war mir da nix aufgefallen. Aber jetzt? Eindeutig. Den linken Fuß kann ich nicht richtig belasten und deshalb hinke ich auf der linken Seite. "Sollen wir uns daum kümmern?" fragte mich jemand. hmpf ... tja ... Ja. Warum nicht?
Im selben Moment fühlte ich mich auf die Erde gelegt und Tahca Ushte begann etwas zu reden, was ich nicht verstand, während alle anderen zu meinen Beinen und Füßen um mich herum wuselten. Ich fühlte mich unglaublich sicher und total gut aufgehoben und weil diesen Gefühl so selten und besonder ist, war ich zu Tränen gerührt und fragte laut, ob es das ist. Ob es sich so anfühlt, wenn man umsorgt wird (Blöde Frage - aber für mich ist das eine völlig neue fremdartige Erfahrung.) Niemand antwortete also ließ ich mich in dieses gute Gefühl fallen und schloss die Augen, wie zum schlafen.
Da plötzlich fühlte ich mich rückwarts in den Boden sinken, ich riss innerlich meine Augen auf, um zu sehen was passierte. Was ich sah, war ich selbst, wie ich langsam in eine blaue gallertarige Masse versank, gleich würde mein Gesicht auch verschwunden sein. Aber irgendwas in mir hielt mich davon ab, mich zu wehren oder abzuhauen. Also blieb ich still liegen und versank weiter. Erst als mir einfiel, dass ich in dieser Masse nicht würde atmen können, hatte ich den Impuls, mich aufzusetzen, aber dann hörte ich meine innere Stimme: "Hey das kennst Du doch aus dem Drachenland!" Das stimmt. Ich musst eeinfach nur Geist und Körper getrennter Wege gehen lassen. Mein Körper bekam am sicheren Ort zu Hause und in den Armen meiner Ahnen und Tahca Ushte's den Auftrag, ruhig und gleichmäßig zu atmen und meinem Geist erlaubte ich, weiter in das Erlebnis bzw. Gelee einzutauchen. Das funktioniert sofort. Mein Puls normalisiert sich. Ich atme während ich in das blaue Gel hineinsinke. Angst habe ich keine mehr. "Sei ganz locker und ruhig. Schau, wohin es Dich führt" ermutige ich mich innerlich. Meine Waden und Füße fühlen sich wie "draußen, aber der restliche Körper ist ganz damit eingehüllt. Jetzt drehe ich mich um die eigene Achse, so dass ich bäuchlings tiefer sinke. Wie zum Kraul-Schwimmen strecke ich den rechten Arm durch das Gelee und weiß plötzlich, dass ich dort eine Art Stöpsel zu fassne bekommen werde. und wirklich. Ein flaches braunes, von den Gezeiten glatt geschliffenes Holzstückchen kommt in meine Finger. Ich ziehe und plötzlich wird das ganze blaue Zeugs um mich herum durch ein Loch vor mir nach unten weggesogen. Es geht völlig rücksandsfrei von mir ab und ich bestaune das kleine Holzplättchen in meiner Hand. Etwa 5 cm im Durchmesser und dann betrachte ich das Loch, dass damit verschlossen war und sehe orange-gelbes Licht und das was da leuchtet ist mein innerstes ... meine Wahrnehmung kippt und ich verstehe, dass es eine Reise in mich selbst war und dieses kleine Leuchten da ist in mir. Es ist gesund, Gesundheit, Heilung. Wow ich muss es immer wieder anschauen und dabei auf die Beine springen und lachen und tanzen und ich nehme Tahca Ushte an meine Hände und erzähle es ihm (als ob er es nicht wüsste). Mir kommen Freudentränen, weil ich ganz offensichtlich gesund werden kann, weil in mir etwas funktioniert und sogar leuchtet! Ich falle vor Luc auf die Knie und wurschtele sein Fell an Brust und Rücken übermütig durcheinander, er gibt Laut und ist mindestens so aufgeregt wie ich, leckt mir quer durchs Gesicht, dass ich fast rückwärts umfalle und ich muss noch mehr lachen. Ganz befreit. Beim Tanzen fällt mir auf, dass das Humpeln weg ist. Das auch noch. Leute!
Ich hab so viel gelernt heute Nacht! Was mein Weg ist, mein Ziel. Dass ich darauf zugehen kann und mein Leben verändern, anpacken. Dass ich gesund werden kann und wie gut es sich anfühlt, geliebt und umsorgt zu werden. Ich weiß jetzt wie groß Dankbarkeit sich anfühlen kann und wie mutig ein Wolf ist, weil er keine Fragen stellt.

Ich danke meinen Ahnen, die mir alle die ganze Zeit lächelnd zugeschaut haben und sch an meiner Freude freuen. Ich bin Euch so dankbar, dass ihr mich begleitet habt und dass ihr so für mich gesorgt, mich geborgen fühlen gemacht habt. Das ist soo so wertvoll für mich. Ich verneige mich vor Euch.
Ich konnte heute übrigens den ganzen Tag das Leuchten in mir wieder finden, spüren und es sehen, wenn ich die Augen schloss. Es ist noch da! Hurra! und die Hecke auf der Grenze wächst schon ein bisschen und ich habe heute von mir beinahe Fremden Menschen ganz liebevolle und warme Worte empfangen. Danke Welt!


November 2010   (Nacht vom 04.01. zum 05.01.2010)
Gefaltetes Geld XXX Christbaumschmuck XXX Chr. wird auf seinem Handy zu einem Notfall gerufen. Ich sehe und bekomme mit, wie er und sein Kollege zum Auto in die Tiefgarage gehen, um zum Einsatz zu fahren. Mein Auto steht direkt neben seinem und SCHRECKLASSNACH! es ist komplett demontiert. Ich bin völlig fassungslos und weiß nicht, was ich machen soll. Normalerweise bin ich nicht hilflos, aber hier? Es ist so in die Einzelteile zerlegt, dass auch eine Autowerkstatt zwei Tage bräuchte, um alles wieder zusammenzusetzen. Aber eine andere Lösung, wie ich jetz hier wegkomme, hab ich auf die Schnelle auch nicht parat. Chr. steigt nochmal aus seinem Wagen aus und fragt, ob er mir das zusammenbauen soll. Ich lächle, lehne aber ab: "Das würde zu lange dauern. Du musst doch zum Einsatz! Leben retten...! Ich finde betimmt einen anderen Weg..." XXX Blutspende in einem Haus/Klinik, wo ich mich nicht auskenne. Ich frage mich durch bis zu dem Raum, wo die Blutspende sein soll. Lange Flure, alles wirkt 50 Jahre alt, kahle wände viele fenster, lange nicht geputzt... Gefunden! Der Raum ist winzig. Ein kleiner Hocker, auf dem der Sanitäter sitzt und ein ebenso kleiner Stuhl, auf dem der Patient sitzen soll. Daneben zwei drei Rollcontainer mit medizinischem und Labor-Gerät. Ich habe meinen Blutspendeausweis vergessen. XXX


Dezember 2010   (Nacht vom 05.01. zum 06.01.2010)
Ich bin in meiner neuen Wohnung. Es ist in Babelsberg. Das Eckhaus Horstweg/Großbeerenstraße Richtung Kreisverkehr. Meine Wohnung ist ganz oben. Teilweise direkt unterm Dach, teilweise ist noch ein weiteres Geschoss drüber. Der Grundriss der Wohnung geht um die Ecke. Das Wohnzimmer geht zum offenen Hof hinaus mit Blick Richtung ehemalige Nuthewiesen, der andere Teil der Wohnung hat Fenster Richtung Horstweg und reicht bis an die Großbeerenstraße. Es ist hell und geräumig und für jedes Kind ein Zimmer. Im lang gezogenen Wohnzimmer steht noch der Weihnachtsbaum. Schon etwas hängende Zweige, aber noch sehr schön anzuschauen mit rotem Christbaumschmuck. Er steht auf einem kleinen Tischchen, um das der Hund (semmelfarben Kurzhaar, groß, lieb) sich gern herumquetscht. Im Moment reißt er dabei mit Rücken und Schwanz immer einige Tannennadeln runter.

Im Moment bin ich allein hier, da steht unerwartet ein fremder Mann vor der Tür. Typ Crocodile Dundee, nur ohne Hut und Cowboystiefel. Er will sich die Wohnung anschauen. Ich zeige Richtung Wohnzimmer, da kommt einer meiner neuen Nachbarn mit seinem Sohn die Treppe rauf. Der Kleine klettert von außen am Treppengeländer entlang und ich sage ihm, dass er mal schön auf sich achten soll. Sein Vater (groß, kräftig, Brille, lockiges Haar) macht sich scheinbar keine Sorgen, dass der Knirps da so eine gefährliche Kletterei hinlegt und deutet auf den verbreiterten Absatz, durch den der Junge nie mehr als eine Stufe tief abrutschen könne. Wir reden noch kurz und belanglos, als zwei Frauen unten durch den Flur laufen und zu uns hoch grüßen.

Ich freue mich so sehr! Alles passt. Die schöne helle Wohnung. Die Nachbarn sind nett, die Lage in Babelsberg ist Klasse, so viele Zimmer in der Wohnung... Da kommt gerade der Mann aus meiner Wohnung. Er hat es eilig, grüßt nicht zum Abschied. Schnell verabschiede ich mich von dem Nachbarn mit dem Kind und gehe in meine Wohnung. Komisch. Im Wohnzimmer sind alle Fenster entriegelt und nur angelehnt, so dass man/oder der Wind sie aufdrücken kann. Plötzlich ist mir klar, dass der Typ ein Dieb ist und er hat die Fenster so vorbereitet, damit er später hier reinkommen und etwas klauen kann.

Ich rufe meinen Freund an. Er ist bei der Polizei und schätzt meinen Verdacht als richtig ein. Er lobt mich und glaubt mir und freut sich sogar über meinen Anruf, weil er jetzt die Chance bekommt, den lang gesuchten Dieb auf frischer Tat zu ertappen. So kommt er kurz darauf mit 3-4 Kollegen in die Wohnung.

Ich schließe zwei der Fenster, das dritte soll ich so angelehnt offen lassen. Es ist das am weitesten hinten im Zimmer - vor dem Weihnachtsbaum. Draußen sind Stimmen zu hören. Sofort verstecken wir uns hinter Möbeln und Ecken. ein Stein fliegt gegen das Fenster. Ich staune, wie man auf die Höhe (3. Etage) so gut zielen und werfen kann und plötzlich wird mir klar, dass es auch ziemlich schwierig sein muss, hier oben durchs Fenster einzusteigen! Noch ein Stein fliegt rein. Wir sind alle mucksmäuschenstill. Ich bin völlig ruhig. Anbetrachts der Situation wäre Angst wohl durchaus zu erwarten gewesen, aber ich habe volles Vertrauen in meinen Freund, der seine Hand auf meinen Arm gelegt hat und seine Kollgen. In dem Moment taucht der Dieb im Fenster auf. Zugriff!

Dann geht alles ganz schnell. Die Täter sind festgenommen, in der Wohnung ist außer einer Vase/einem Glas nichts kaputt gegangen. Mein Freund nimmt mich in den Arm und wir küssen uns erleichtert. Es fühlt sich gut und vertraut an. Mir fällt auf, dass wir etwa gleichgroß sind.

zurück zur Übersicht "Rauhnächte"

Nach oben!