rauhnacht-träume

ich hatte in den letzten jahren den eindruck, es ging immer schon am 24. los und habe es darum dieses jahr früher protokolliert

januar 2007   (nacht vom 24.12. zum 25.12.2006)
ich komme in das neue büro. sechs schreibtische in einem riesigen, hellen, hohen raum. ganz vorne links am fenster hat m.r. meinen tft-bildschirm installiert. aber da alle schreibtische noch leer sind, habe ich die wahl. ich entscheide mich für den rechts außen mit der wand im rücken. er stellt den bildschirm dort auf und erst jetzt registriere ich, wie groß der ist. diagonale 110cm? auf jeden fall zu groß für den schreibtisch. ich kann im sitzen nicht viel mehr als 50cm abstand aufbauen und mit der nase auf dem schirm gar nicht das gesamtbild erfassen. außerdem passt mein scanner nicht mit auf den schreibtisch. m.r. tröstet mich, dass ich den ja in der neuen abteilung eh nicht brauchen würde und ich bin zufrieden. durch die fenster scheint die sonne und ich sehe grün und blau. draußen auf dem langen flur treffe ich a.m., die mit anderen kolleginnen dort steht. sie ist zu einer feier von mitarbeitern eingeladen. draußen vor dem fenster sehen wir sie auf der wiese lachen und spielen. ich frage, warum sie nicht rausgeht. voller überzeugung erklärt mir a.m., dass auf der einladung nicht gestanden hätte, dass sie eine jacke bräuchte (für draußen). ich verstehe nicht, warum sie sie nicht einfach holt und rausgeht und spaß hat, sondern stattdessen hier drinnen nur zuschaut? k.j. hat ein einzelbüro. sie ist verbiestert und ich bin einmal mehr froh, dass ich nichts mehr mit ihr zu tun haben werde.


februar 2007   (nacht vom 25.12. zum 26.12.2006)
es gibt drei wege, etwas zu tun/andere zu begrüßen. deutsch englisch und französisch. c und ich teilen uns deutsch und englisch auf. ich will die dritte variante probieren, abe rich finde nie den richtigen anfang. alles scheint mir zu unaufgeräumt, chaotisch, so dass ich immer wieder neu anfangen muss


märz 2007   (nacht vom 26.12. zum 27.12.2006)
ich suche eine nagelschere und finde eine kleine matt-silberne. sie ist hübsch und schneidet gut. der platz an dem sie liegt ist wunderbar zartblau gefliest udn warm.
stoppoks wunde an der schulter blutet und heilt dann.


april 2007   (nacht vom 27.12. zum 28.12.2006)
eine paket-/papprolle (nicht sehr ergiebig, dieser traum *hmpf*


mai 2007   (nacht vom 28.12. zum 29.12.2006)
wir müssen uns beeilen. ich springe im halbdunkel über eine holperige waldkante. ich komme mit den händen an etwas beißendes und erkenne brennesseln. es gibt keine möglichkeit, zu verhindern, da hinein zu laufen und so verbrenne ich mir schienbeine und waden. ich überlege, dass dies aus homöopathischer sicht die beste medizin ist.
XXXein mann (typ "mein geschiedener")
XXXmeine kontaktlinsen werden mit einer art untersuchungsgerät wie beim augenarzt vermessen.
XXXeine tote spinne liegt am sockel der schrankwand. birgitellyerna nimmmt sie in die hand und wirft sie raus. ich bin verwundert, denn sie ekelt sich vor spinnen und nun fasst sie eine an?


juni 2007   (nacht vom 29.12. zum 30.12.2006)
meine mutter macht rotkohl selber. sie hat ihn auf einem teller angerichtet und lässt mich kosten. er schmeckt viel besser, als gekaufter.
XXX meine kollegin SyK chauffiert mich und herrn fisch zu einem laden, von dem sie weiß, dass wir dort sicher bekommen, was wir suchen. die fahrt endet an einem hinterhof mit einem geschäft, in welchem wir wohl tatsächlich bekommen können, was wir suchen.
XXX ich halte etwas mit zuckerkristallen übersähtes in der hand.


juli 2007   (nacht vom 30.12. zum 31.12.2006)
mein vater erzählt mir etwas über die nacktschnecken, die an der treppe emporkriechen. eine nimmt er in die hand.


august 2007   (nacht vom 31.12.2006 zum 01.01.2007)
ich muss von stein zu stein springen. große betonplatten sind schief aufgestapelt.


september 2007   (nacht vom 01.01. zum 02.01.2007)
drei fragen zu Paikia Abedani sollen gestellt werden. ich möchte gerne drankommen, denn ich bin sicher, dass ich sie beantworten kann. ich komme nicht dran und als es endlich zur fragestellung kommt bin ich froh darüber, denn die lange vorrede ging auf etwas ganz anderes hinaus, was ich gar nicht hätte beantworten können.
XXX ich muss scharf bremsen, als das ende eines staus vor mir auftaucht. schnell schaue ich in den rückspiegel, ob auch die hinter mir fahrenden bremsen können. alles geht gut.


oktober 2007   (nacht vom 02.01. zum 03.01.2007)
meine tochter nimmt ihre matratze eine kleine handtasche und geht los. vor uns geht ein vater, der die matratze seins kindes trägt. wir folgen ihm (und anderen) den schmalen pfad den hügel hinauf. die sonne scheint und alles um uns herum ist natur und grün und freundlich.
XXXich verlasse mein zimmer in dem großen schloss und laufe die flure entlang. alle anderen gäste sind schon auf den beinen. ich folge ihnen, wie sie sehr motiviert der kleinen frau/anführerin folgen. eigentlich müsste ich noch meinen schlüssel und mein gepäck holen, aber dazu komme ich nicht. so stehe ich ohne gepäckrolle am motorrad und verabschiede mich von meinem pressekollegen. der zug neben mir auf dem bahngleis fährt gleich ab. ich fahre mit dem motorrad dorthin, wo auch der zug hinfährt.


november 2007   (nacht vom 03.01. zum 04.01.2007)
der mann neben mir ist widder. wie soll ich mit einem widder auskommen? wo ist mein herr fisch? ich will keinen anderen!
XXXeine frau vom typ "ex-frau des geliebten"
XXXin dem lager sind ganz viele riesige styroporplatten. ich zeige sie meinen kaffeemädels. wenn ich das vorher gewusst hätte, dass es hier so viele davon kostenlos gibt, hätte meine mutter damit basteln können.


dezember 2007   (nacht vom 04.01. zum 05.01.2007)
wir fahren in den zweiten stock und stellen unsere taschen in der wohnung ab. wir sind acht oer zehn frauen, die ich alle nur vom sehen kenne. ich muss schuhe kaufen und sie wollen sofort losgehen. sie fahren mit dem fahrstuhl runter. ich laufe hinterher und auf dem treppenabsatz stehen an die hundert paar schuhe. stiefel. ich brauche aber pumps. am liebsten rot. ich sehe welche in einer kiste rechts in der ecke und sehe sie mir an. hübsch aber zu klein. ich muss mich sehr anstrengen, um größe 37 zu entziffern, denn die schuhgröße (und zahlen) ändern sich beim ansehen von 41 bis auf 37. es sind wohl die schuhe von oma zentrum ost.


zeitlich kann ich das nicht zuordnen   (nacht vom 05.01. zum 06.01.2007)
wahrscheinlich stimmt die "alte" zuordnung doch. die nacht vom 24. zum 25. dezember stünde dann eventuell für die zeit "zwischen den jahren"?

herr fisch macht sich mit mir zusammen für eine wanderung fertig. es geht durch hohen schnee und gletscherspalten. der schnee ist von einem institut untersucht worden und ich finde sehr festes es darin. herr fisch weiß zu berichten, dass das eis mit 1000bar aus dem schnee entstanden ist und der schnee selber minus 4grad celsius hat. ich hab etwas angst vor dem langen weg. das ziel liegt weit hinter den bergen in einer art anderem land, wo das leben besser ist und von wo aus wir dafür sorgen können, dass unsere kinder eine bessere zukunft erwartet. er ist ganz sicher, dass es zwar anstrengend wird, wir aber gut ankommen werden. ich habe herzklopfen, verlasse mich aber voller vertrauen auf ihn. er weiß, was wir für unterwegs brauchen, wie wir uns kleiden müssen und so. ich werde mir dieses wissen von ihm abschauen, dann wird es schon gehen.
XXXunter ausschluss der öffentlichkeit mit herrn fisch
XXX ich lande auf der weihnachtsfeier vom doktor. links neben mir ist der erste dran, sein julklappgeschenk zu überreichen. es geht an frau w. jetzt bin ich an der reihe. ich habe aber gar kein geschenk dabei. es liegt zuhause. eine teekanne, auf die ich den namen des doktors einbrennen lassen wollte. ich entschuldige mich von der langen tafel und gehe aufs damenklo, richte meine frisur und ziehe den lippenstift nach, wasche mich und als ich rauskomme ist der doktor vom tisch aufgestanden und wartet an der ausgangstür auf mich. ich bin überrascht. er erklärt, dass er, wenn er mit mir weggehen wolle, er auch schon mal ein paar minuten auf mich warten würde.

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