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als ich vom solarium losfahre hab ich noch keinen genauen plan, was ich tun will. vielleicht fahre ich mal ins waldschloss? da war ich lange nicht. müsste doch glatt mal gucken, was bei denen los ist. schließlich kennen wir uns schon elf jahre. gute idee. ich fahre richtung innenstadt. als ich am luisenplatz abbiege kommt mir der gedanke, dass ich auch noch mal zur friedenskirche fahren könnte. ähm... was jetzt? also da müsste ich ja... sofort abbiegen. *bremsquietsch*

ich bin abgebogen, finde sofort einen parkplatz (komisch. der hat wohl auf mich gewartet) und laufe durch das kleine tor in den park sans souci. es sind eine ganze menge leute unterwegs. auf der wiese wird zu dritt frisbee gespielt und auf der nächsten wiese sitzt ein vater mit seinem kleinstkind. jede menge touristen mit gezückten fotoapparaten kommen mir entgegen. aber ich hab keinen zweifel, dass es im kreuzgang ruhig sein wird. warum sonst sollte ich die eingebung gehabt haben, dorthin jetzt(!) eingeladen zu sein?

im kreuzgang ist kein mensch außer mir. ich begrüße die jesus-statue mit einer verneigung und fühle sofort die liebevollen energien dort. ich gehe ein paar schritte auf ihn zu, stehe wieder vor ihm auf der wiese, direkt dort, wo der lichtkegel auf die erde trifft. weil ich ein schlaues mädchen bin verbinde ich mich heute zuerst mit der christusenergie der bedingungslosen liebe. ich hülle mich darin ein und begrüße dann gedanklich die aufgestiegenen meister und sananda jesus christus. die augen habe ich geschlossen und die hände vor der brust gefaltet. wie schon bei meinem letzten besuch dort spüre ich, wie ich ein wenig wanke, als die energie stärker zu fließen beginnt. als ich "eingenordet" bin hört das schwanken auf. jetzt kommt der schwierigste teil *smile* das gedanken loslassen und mal schauen, was da kommt.

ich hab aber noch mehr gelernt. jawohl :o) als die stellen rund um meinen kopf zu wirbeln beginnen rufe ich die namen der meister, die sich schon mit mir verbunden haben. die bilder werden klarer. also sind es die richtigen, mit denen ich kommuniziere. sands jesus-energie ist die erste, die ich konkret hinten links ausmachen kann. dann kommt der indianer links von mir. dann kommt der adler hinten rechts. lady nada erscheint erst als letzte und auch nur ganz zart. ist aber vollkommen okay :o)

dichter dschungel ist um mich. aber ich fühle den weg. direkt vor mir, wenn ich das blattwerk teile wird eine lichtung erscheinen. genau so ist es dann auch. dort steht ein maskierter schwarzer mann. ein eingeborener. dies hier ist afrika - soviel wird mir klar. doch es ist auch nicht entscheidend, wo ich mich hier befinde. ich schaue auf die lichtung und der maskierte sieht mich direkt an. woher ich das weiß? gute frage. sein gesicht ist mit einer großflächigen maske bedeckt. schwarz oder dunkelbraun mit hell aufgezeichneten augen und mund. ringsum reicht stroh bis zu seiner hüfte. ich frage mich schon ein bißchen, warum ich wieder mit einem maskierten mann konfrontiert bin. aber darüber kann ich auch später noch ausgiebig nachdenken.

interessanter ist jetzt das wissen, dass ich an einem echten ort bin - in ätherischer gestalt, aber der mann sieht mich trotzdem. ich spüre förmlich, wie ich für ihn sichtbar werde (wow!) ich will mich zurückziehen, weil ich ihn ja nicht verschrecken will, aber er macht eine winzig kleine geste mit der rechten hand. ich soll zu ihm kommen. ich verneige mich und lasse ihn wissen, dass ich die seepriesterin aritina jelana bin. meine gedanken sind wie bilder, die er ansehen kann. er versteht. wahrscheinlich hat er es schon gewusst, bevor ich es ihm dachte.

ich trete aus dem blattwerk hinaus auf die lichtung. ein feuer brennt dort. er muss ein medizinmann oder schamane sein. davon habe ich zu wenig ahnung, aber ich fühle/weiß, dass er mit spirituellen wesen in verbindung steht. deshalb kann er mich sehen und lädt mich ein, am feuer zu sitzen. er sitzt links neben mir und reicht mir eine art ausgehöhltes aststück. es mutet wie ein kleines floß an - etwa 20 cm lang. er hat vor mir von der flüssigkeit getrunken, die darin ist. ich nehme auch einen schluck und gebe die schale nach rechts weiter. an wen ich es gegeben habe weiß ich nicht. aber ich weiß, es schmeckte scharf.

meine aufmerksamkeit wird nach hinten gezogen. fünf weitere personen kommen auf die lichtung. ähnlich wie ich, sind sie erst wie durchscheinend, dann greifbarer. ich erkenne lady nada rechts hinter mir. links hinter mir sind jesus, der schamane und noch eine frau. fast direkt hinter mir ist der adler. ... wow ... so wie ich ihre kontaktstellen an meinem kopf ausmachen kann sind sie zu uns ans feuer getreten. sie setzen sich zu uns. rechts von uns kommt eine lächelnde (indianer?)frau aus einer hütte. sie ist rundlich und trägt ein buntes gewand. sie hat einen gegenstand bei sich, von dem ich nur sagen kann, dass er weiß mit schwarzen flecken/adern ist. er wird für rituale gebraucht...

der schamane, der mich aus dem dschungel abgeholt hat vollführt damit etwas, dass wie ich es empfinde eine art bund schließt zwischen mir und den meistern. ohne dass uns jemand aufgefordert hätte reichen wir uns die hände zum kreis. ich fühle große freude und in den gesichtern der meister spiegelt sich ebenso herzliche wärme und freude. an meiner rechten hand ist lady nada, links von mir sands und der schamane, dann die frau, die ich noch nicht kenne. wo ist der adler? er ist dagewesen. das weiß ich hundert prozent sicher. ich kann auch nicht sagen, dass er nicht da wäre, nur eben wo er ist, dass kann ich nicht ausmachen. hinter mir? um mich? durch mich? keine ahnung.

wie auf ein kommando ziehen sich die meister zurück. jeder geht den weg, den er gekommen ist zurück ins dickicht des dschungels. jetzt beim aufschreiben denke ich an "regenwald" und das weitverzweigte kongo-delta. na wird schon passen :o) ich selbst gehe als letzte, nicht ohne mich zuvor noch einmal bei dem schamanen zu bedanken. dann stehe ich wieder vor jesus im kreuzgang der friedenskirche. ein paar touristen stehen links von mir und betrachten mich unverhohlen. muss ein gutes bild machen! ich lächle der jesus-statue zu und bedanke mich. ich hab ein bisschen mühe, aus dem lichtkegel herauszutreten. war wohl ein wenig zu schnell.

in einiger entfernung steht die kleine statue einer frau. irgendwas interessiert mich daran brennend. so verlasse ich den kreuzgang und gehe dort hinüber - etwa zwanzig meter luftlinie. dann bin ich dort und frage mich, was ich da sollte. habe die idee, dass ich schauen soll, ob man von hier in den kreuzgang sehen kann. kann man nicht. aber von dort sieht man die inschrift über den gängen: "friede sei mit euch"

amen.

danke für alles. ich bin gern auf dieser großartigen welt inkarniert :o)



im nachhinein denke ich, dass ich am gleichen ort war, wie am 10.05.2004.
was ich auch noch denke: der adler könnte mir schräg gegenüber zwischen den beiden frauen gestanden haben.
... hmpf ... na wer weiß :o)



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