recens


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22.08.2003

aus heiterem himmel befinde ich mich in einer art technischen welt zwischen metall und rohren. es ist recht dunkel, der weg ist schmal und biegt vor mir nach links. ich kann nicht sehen, was mich dort erwartet und bin sehr vorsichtig. laufe ganz langsam. die geräusche meiner schritte hallen blechern von den wänden zurück ... ZOOOM ... ich bin wieder im hier und jetzt

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19.08.2003

ich stehe auf der brücke und werfe alles über bord. sogar die drachenkarten und meine kleider...
auf der anderen seite komme ich direkt in den palast. ich sehe mich noch immer auf dem boden sitzen, drachenkind an meiner brust. die szene beginnt zu leben. ich bin nicht mehr beobachtende, sondern beteiligte...

ich betrachte drachenkind eingehender. die finger sind winzig zarte klauen nicht geschuppt, aber fester/lederartiger als unsere haut. der kopf ist schlank und auf jeden fall der eines drachen. die königin spricht mit mir "du musst jetzt gehen" und winkt recens zu uns. ich verabschiede mich von drachenkind und lege ihn in die arme eines anderen drachen. dann steige ich auf recens rücken und habe plötzlich zügel in der hand. das finde ich ziemlich unpassend. ich kleines licht soll den weisen recens lenken? ich sehe im flug zu ihm hinunter. er ist blau. es ist nicht recens sondern einer der drachen der königin. ich lenke ihn zur wiese. schon von weitem sehe ich recens dort liegen. nach einem kreisflug über die wiese landen wir direkt neben recens. ich streichle den blauen zwichen den augen und sage ihm "flieg heim und gib auf dich acht"

schnell will ich zu recens hinüberrennen, doch ich sehe schon jemanden neben ihm im gras liegen. geschnürte sandalen bis zum knie, braungebrannte beine, weiß goldener rock, breiter gürtel schwert. ein mann, den ich nicht kenne. (im ersten moment hatte ich vermutet, dass ich mich selbst beobachte - aber soo maskulin bin ich dann doch nicht) langsam gehe ich zu den beiden hinüber. ich begrüße recens und kraule ihm den kopf - nicht ohne den mann im auge zu behalten. ich weiß nicht, was ich von ihm halten soll. er macht trotz seines schwert's keinen gefährlichen eindruck. aber ich bin unsicher. alle anderen wesen/personen, die ich hier treffe kann ich zuordnen - er ist einfach nur unbekannt. eigenständig.

ich würde gern wissen, ob er aus saeibo kommt, oder vielleicht saeibo ist. recens sagt etwas von "sieben sterne" bin ich das? ist er das? mir ist so vieles unklar. (in der bibel gefunden: Offenbarung 1,19-20 19 Schreib auf, was du gesehen hast: was ist und was danach geschehen wird. 20 Der geheimnisvolle Sinn der sieben Sterne, die du auf meiner rechten Hand gesehen hast, und der sieben goldenen Leuchter ist: Die sieben Sterne sind die Engel der sieben Gemeinden, und die sieben Leuchter sind die sieben Gemeinden.) *gruselundgänsehaut* ich flüchte - ich weiß nicht, was der mann hier soll und es gibt so viel zu sehen in diesem land - lauter gute gründe.

auf breiten schwingen fliege ich durch die nacht. die winde lenken meinen flug. es ist ein wahrer genuss, sich einfach auf die luftströmungen zu legen. ich will wissen, was georg im RL macht und lenke meinen flug in dieses reihenhaus - direkt ins fenster des arbeitszimmers. im zimmer ist niemand. statt in einer realität ich finde mich in einer erinnerung wieder... nach einem vorsichtigen kreis durch das zimmer verschwinde ich wieder in die nacht. in b-dorf statte ich mir selbst einen besuch ab. das ist komisch. ich kann mich selbst dort sitzen sehen, ein lächeln auf den lippen, die augen geschlossen (zum glück) und völlig der realität entrückt. dann fliege ich zu milk. ich komme durch das badezimmerfenster, in der küche und im schlafzimmer ist niemand. im wohnzimmer sitzt er. sein blick ist fest auf den mac gehaftet, er bemerkt mich nicht. beim hinausfliegen erwische ich versehentlich mit der schwanzspitze seinen hals, aber er ist ganz vertieft.

zurück auf der wiese ist der mann immer noch bei recens. "kannst du mir zeigen, wie ich etwas in der kugel sehen kann? ich habe es versucht, aber es gelang mir nicht" recens nickt. der mann nimmt mich von hinten in die arme und hält meine kugel in den händen. wie kommt er dazu mich in den arm zu nehmen? ich wehre mich, aber er ist stärker und lässt sich auch kein stück von mir beeindrucken. er legt mir die kugel in die hände, seine hände umschließen die meinen. er steht hinter mir und sieht mir über die schulter. "sieh nicht mit den augen, sondern mit dem herzen! fühl diesen kleinen riss auf deiner stirn, aus dem so viel gleißend helle energie hervorbricht." seine stimme ist angenehm und ich gebe ein wenig von meinem widerstand auf.

ich kippe vornüber in die kugel und existiere trotzdem weiter als diejenige, die die kugel in den händen hält. ich bin plötzlich dreimal vorhanden - im RL, im drachenland und in der kugel. das ist heftig! meine stirn brennt an allen drei orten. in der kugel ist es ganz still. ich rufe vorsichtig "hallo" von den wänden hallt es zurück. die luft ist trocken und etwas staubig. ich laufe auf sehr altem staubigen sand. ein paar felsbrocken liegen herum - sie sind alle zwischen hüft- und mannshoch. ich rufe noch einmal zaghaft "hallo". hinter einem der felsbrocken kommt eine eidechse hervorgesprungen. ich bin erschrocken. sie ist braungrün und fast so groß wie ich selbst. ihre hinterbeine sind länger als die vorderbeine. durch das lauf-hüpfen wirkt sie ein bißchen albern - wie ein vergessener klein-saurier? "was willst du?" ihre stimme lässt darauf schließen, dass ich gestört habe, und die eidechse männlichen geschlechts ist. ich widerstehe dem drang einfach abzuhauen - das wäre noch unhöflicher ohne grund zu stören... "entschuldige bitte, darf ich dich etwas fragen?" er nickt. "bist du das orakel der kugel?" er knurrt: "ja das bin ich. war es das?" ich nicke nur. bin ein wenig verwirrt - das hatte ich mir etwas spektakulärer und freundlicher vorgestellt.

rückwärts kippe ich ins drachenland zurück. ich erzähle recens und dem mann, dass ich das orakel der kugel getroffen habe. sie lächeln beide über meine erzählung. dann wende ich mich zum gehen. ich bedanke mich bei recens. einen dank an den mann bringe ich nicht so recht fertig. es wird ein lächeln und nicken daraus...

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17.08.2003

ich sitze im schneidersitz anstatt auf den knien. es dauert nur sekunden, bis sich die wärme zwischen meinen händen sammelt. sie ist intensiver und rundherum(er) als sonst. ich gehe zur brücke, werfe all die kleinen sorgenbiester über die brüstung. eines will sich nicht abschütteln lassen. ich warte geduldig, bis es nicht mehr wild umherhüpft, dann fange ich es ein und lasse es über das geländer fliegen. gedanklich tröste ich es mit "wenn ich zurück bin im RL, dann hast du mich doch wieder..."

ein waldweg. sonne, die hell durch die zweige und blätter scheint. am ende des weges ist die wiese. recens liegt dort in der sonne. er beobachtet etwas am himmel. ich sehe hinauf und entdecke einen gelb-bis-ocker-farbenen drachen, der am himmel "tanzt". zur begrüßung streichle ich recens übers haupt. "siehst du dies?" ich zeige ihm diesen schmalen streifen auf meiner stirn, der sich anfühlt als würde gleißendes blau-weißes licht daraus hervorbrechen. "es brennt immer noch, wenn bei georg etwas wichtiges passiert. auch das krabbeln im nacken - es ist noch da. was passiert da?" recens antwortet mir "zwei welten treffen aufeinander" und lädt mich zum fliegen ein. ich klettere auf seine schultern und er erhebt sich in die lüfte. wind in meinem gesicht, sonne, himmel - ganz viel freiheit. ich rufe ihm zu, dass es doch eigentlich nicht in ordnung sein kann, dass wir noch nie zusammen geflogen sind. ich springe und breite die flügel aus. der wind trägt uns in kleinen wellen und steilkurven und kurzen sturzflügen. über mir nur sterne und himmel, vor mir die sonne und unter mir grünes land.

"recens, wer bin ich eigentlich hier in diesem land, wie heiße ich und wo stehe ich?" er antwortet etwas von saeibo und "du bist die frau mit dem schwert". ich denke, saeibo könnte "auf dem weg" heißen. recens lenkt unseren flug hinunter - über einen dichten wald. ich sehe georg, wie er sich einen weg durch das gestrüpp schlägt. er benutzt sein schwert dazu. ich fliege ein paar kreise über ihm. ich bin sehr froh, dass er da unterwegs ist. leicht links von ihm ist das gestrüpp nicht so verworren und ein kleiner sauberer bach plätschert dort vor sich hin. die sträucher und bäume entlang des wassers tragen reiche früchte. ich würde georg gern darauf aufmerksam machen, doch recens lenkt mich wieder nach oben. aus dieser perspektive sehe ich, dass in der richtung, in der georg unterwegs ist, sich an den rand waldes eine stadt schmiegt. saeibo?

ich rufe recens zu, dass ich gerne wüsste, wie es in ki sama aussieht und ich mich auch gerne bei seiner königin bedanken würde. ein höflichkeitsbesuch sozusagen. ich will meinen flug nach ki sama lenken, doch das gelingt mir nicht. kurze zeit später stehe ich in menschlicher gestalt vor der drachenkönigin. tief verneige ich mich und bedanke mich, dass sie mich in ihrem reich duldet. sie ist wunderschön. groß, weiß und silber, sehr erhaben und weise. sie winkt einem der anderen drachen, die rechts und links von ihr stehen. er bringt auf dem arm ein kleines bündel. drachenkind. die königin nickt mir zu und in meinem kopf höre ich sie "es ist ein junge. auf ihm liegt viel hoffnung. in unserer obhut wird er bleiben, bis er allen gefahren selbst gegenübertreten kann." (im april war ich bei recens und in meinem bauch strampelte ein kleines kind. drei monate hatte es noch zeit, geboren zu werden...) ich bat darum, den kleinen auf den arm nehmen zu dürfen und der drache legte ihn mir in den arm. ganz selbstverständlich legte ich ihn an meine brust und seine kleine hand klammerte sich um meinen zeigefinger. das kind ist ein wesen zwischen drache und mensch. ein oder zwei wochen alt? ich spürte, dass ich mit jedem schluck, den der kleine kerl trank, etwas von mir in dieses kind gebe. alle augen ruhen auf uns.

ich bleibe lange dort sitzen. drachenkind auf dem arm. denke darüber nach, ob drachenkind eine art "politikum" sein könne - die verbindung zwischen zwei welten? so wie mitunter die kinder verstrittener königreiche verheiratet wurden, um frieden zu bringen? bleibt er bei der drachenkönigin im palast, damit er nicht in meinen armen stirbt, wie das panubi-kind? wenn ich die hand über dem kleinen bauch schweben lasse, kann ich die energie von drachenkind ebenso sammeln wie meine eigene. bewege ich dann meine hände leicht hin und her ist es, als würde ich den kleinen wiegen/schaukeln.

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06.08.2003

vor mir steht die kristallkugel auf ihrem kleinen sockel. sie ist ganz dunkel - kein licht spiegelt sich darin, denn außer einer kleinen schreibtischlampe ist alles aus. ich sammle warme, himmelblaue energie zwischen meinen händen. langsam senke ich die hände und hülle die kugel mit dieser wärme ein. es sieht aus, als hätte die kugel jetzt einen hellen schein... eine aura? auch um meine hände kann ich den hellen schein sehen. (gruselig) ich nehme meine hände langsam zurück und möchte ins drachenland gehen. doch statt zu recens fliegen meine gedanken über das feld vorm haus - direkt in den lichten kiefernwald.
eine eule, ein käuzchen? ein nachtvogel sitzt in einem der bäume - ich fliege direkt in ihn hinein (hülfe, das gab's noch nie) ich sehe mit seinen augen über das feld zu unserem haus. der mond scheint sehr hell obwohl er erst halbvoll ist. im dorf brennen einige lichter. ich kann unser haus ausmachen, meine terassentür. dahinter ist es dunkel. (ein glück, dass ich mich nicht selbst sehe - sicher würde ich in ohnmacht fallen) der vogel breitet seine flügel aus. ein leichter wind streicht durch das gefieder. eine der federn am linken flügel ist zerzaust. gewohnheitsmäßig will ich mit der rechten hand (dem rechten flügel) alles wieder ordentlich machen - aber das geht nicht. mit einem flügel kann man das nicht tun. bleibt nur der mund (schnabel). (jetzt weiß ich wie es sich anfühlt, wenn der wind durch ungeordnetes gefieder streicht und warum sich vögel so gut putzen müssen.)

der vogel erhebt sich in die lüfte, fliegt geradewegs auf unser haus zu. über dem garten zieht er ein paar kreise und ich denke, dass es zeit ist, ihn wieder allein zu lassen. meine flügel verändern sich. ich kann mich sehen - in gestalt eines dunkelvioletten drachen. ich fliege nach nordwesten. eine stadt erstreckt sich unter mir - berlin? überall brennen lichter, ein paar leute eilen durch straßen. einer sah aus wie georg. andere menschen, straßen die ich nicht kenne, eine wohnung, ein bett oder eine couch mit dem kopfende zum fenster. durch das fenster kann man hinaus auf ein eckhaus sehen und auf zwei oder drei baumkronen. eichen? eine straßenlaterne steht nicht weit weg. im haus gegenüber ist kein licht.
georg steht neben mir, er umarmt und küsst eine frau, steht auf und geht zu einer stereoanlage. ich flüstere "hallo" und "faithless", weil das die musik ist, die ich gerade im RL im hintergrund wahrnehme. ich komme zurück, bevor er mich bemerkt.

ich bin neugierig, ob ich in der kugel tatsächlich etwas sehen kann. ich trage sie an die terassentür in einen hellen flecken mondlicht. ich lasse noch einmal energie aus meinen händen fließen. vorsichtig. der helle schein, den ich vorhin bemerkt habe kommt wieder. ich versuche herauszufinden, wie ich die kugel an-/durchschauen muss, um etwas zu erkennen. sieht bestimmt lustig aus, wie ich mich darüber beuge - mal von rechts, mal von links, oder lieber von oben? mit dem rechten ohr fast am boden gehts am besten. unbequem, aber ich erkenne streifen von hellem nebel. ich konzentriere mich darauf und entdecke wie in weiter ferne die silhouetten von ein paar leuten, doch das bild verschwindet zu schnell wieder. ich sehe jetzt den mond. nicht spiegelverkehrt oder auf dem kopf, sondern von hinten. das ist gruselig! ich habe das gefühl, dass ich von hinten in die welt sehen kann. alle dinge, die bisher verdeckt waren kann ich sehen. mein körper fühlt sich auch "umgekrempelt" an...

das telefon klingelt. es reißt mich zurück ins hier. verwirrung.

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